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Neues zu denersol und Kommentare zu aktuellen Branchenentwicklungen

Hier finden Sie Neuigkeiten rund um unser Leistungsspektrum sowie allgemein über denersol. Ebenso nehmen wir in diesem Blog Stellung zu aktuellen Entwicklungen in der Energiewirtschaft bzw. zu wichtigen Neuigkeiten für unsere Kunden. Wir kommentieren auch wichtige energiepolitische Fragestellungen und Entscheidungen. Bleiben Sie auf dem Laufenden und melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an.

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Neues zu denersol und Kommentare zu aktuellen Branchenentwicklungen
17.07.2018

Praxis-Leitfaden Batteriespeicher in Gewerbe & Industrie: 100 € Rabatt bis zum 31.07.

Die Nachfrage nach Gewerbespeichern steigt enorm. Doch bei Anwendern wie beispielsweise Planungsbüros, Projektentwicklern, Energieversorgern oder der Wohnungswirtschaft gibt es noch viel Unsicherheit über technische Lösungen, Anwendungen, Kosten und Anbieter.

Deshalb erstellen wir den ersten unabhängigen und vollumfassenden Praxis-Leitfaden für Batteriespeicher in Gewerbe und Industrie. Die DGS Franken unterstützt das Vorhaben als Kooperationspartner.

Der Praxis-Leitfaden wird ab September 2018 zum Preis von 395.- € (netto) erhältlich sein. Wir bieten Ihnen im Rahmen der Markteinführung einen einmaligen Rabatt im Wert von 100.- € (netto). Um sich diesen zu sichern gehen Sie einfach bis zum 31.07.2018 auf folgende Webseite und geben Ihre Kontaktdaten ein:

www.leitfaden-batteriespeicher.de

Nach Bestätigung Ihrer Registrierung senden wir Ihnen einen Gutschein-Code im Wert von 100 € zu, den Sie bei späterem Kauf des Leitfadens dann einlösen können.

26.05.2018

Wie entwickelt sich der Markt für Solar-Photovoltaik und Batteriespeicher in Spanien?

Diese Frage bekam ich Ende April von der Zeitschrift "Photovoltaik" gestellt und wurde dazu detailliert befragt.

Inzwischen hat sich durch den plötzlichen und übberraschenden Regierungswechsel in Spanien infolge der Korruptionsaffäre rund um die bsiherige Regierungspartei "Partido Popular" der Wind gedreht und der zarte Aufschwung scheint nun auch politische Flügel zu bekommen. Seien wir gespannt und warten wir es ab!

Meine Antworten auf die Interviewanfrage um die aktuelle Situation in Spanien könnt ihr in folgendem Interview nachlesen. Viel Spass damit:

https://www.photovoltaik.eu/Archiv/Heftarchiv/article-819858-110453/bella-vista-.html?UPOS=3

27.03.2018

Energiespeicher: Flexibilitätsoption oder vierte Säule des Energiesystems?

Es sind bewegte Zeiten in der deutschen Energiewirtschaft.

Ein alter Bekannter, berühmt in Deutschland für seine „Strompreisbremse“, wird neuer Wirtschafts- und Energieminister. Fast zeitgleich kündigen E.ON und RWE eine der weitreichendsten Kooperationen an, die die europäische Energiebranche je gesehen hat. Und fast gleichzeitig und im Verhältnis dazu fast schon unbemerkt, fand die Energy Storage Konferenz und Messe in Düsseldorf statt. Letzte Woche dann noch das: Das Oberlandesgericht kassiert die von der Bundesnetzagentur initiierte Senkung der Erlösobergrenze für Netzbetreiber.

Was das alles miteinander zu tun hat? Dieser Frage bin ich folgendem Artikel nachgegangen, der auf pv magazine veröffentlicht wurde:

https://www.pv-magazine.de/2018/03/27/energiespeicher-flexibilitaetsoption-oder-vierte-saeule-des-energiesystems

27.02.2018

Kostenloser ÖPNV und technologieoffene Ausschreibungen? Ein Kommentar

In das Warten auf das Ergebnis des SPD-Mitgliederentscheids zum Groko-Koalitionsvertrag und auf die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zur Zulässigkeit von Fahrverboten, mischten sich diese Tage zwei interessante Debatten:

Zum einen eine kostenlosen ÖPNV zur Lösung der Luftbelastung in den Städten. Dieser Vorschlag entfachte eine kontroverse Debatte über Sinn und Unsinn dieser Maßnahme sowie über die daraus entstehenden Kosten. Unter anderem um die Kosten (wenn auch nicht nur) geht es auch bei der Debatte um technologieübergreifenden Ausschreibungen von Photovoltaik- und Windkraftanlagen (Onshore).

Ausblenden von strukturellen und systemischen Faktoren

In beiden Fällen werden wichtige Faktoren komplett aus der Betrachtung ausgeblendet: Zum Beispiel dass Autofahrer den ÖPNV oft nicht nutzen, weil die Infrastruktur seit Jahrzehnten auf Autos zugeschnitten wird. Oder dass die Komplexität und das Umsteigen beim ÖPNV diesen teilweise zusätzlich unattraktiver macht.

Bei den übergreifenden Ausschreibungen wird die natürliche Konvergenz von Sonne und Wind und der dadurch geringere Transport- und Speicherbedarf ausgeblendet. Durch die alleinige (betriebswirtschaftliche) Fokussierung auf die Höhe des Vergütungszuschlags gehen volkswirtschaftliche positive Effekte wie die geringeren Systemkosten durch die intelligente Kombination beider Technologien verloren.

Neue Lösungsansätze gefordert

Beide Diskussionen verdeutlichen: Neue Konzepte und Lösungsansätze sind dringend erforderlich! Die Idee, den ÖPNV kostenlos allen Menschen anzubieten, hat aus sozialer Perspektive einen großen Charme. Sie greift allerdings zu kurz. Die übergeordnete Frage, die wir beantworten sollten, ist hier: Wie schaffen wir eine gesellschaftliche Trendwende weg vom Massen-Individualverkehr mit seinen Folgen für Klima, Gesundheit, urbanes Leben und die Natur?

Beide Vorschläge greifen auch in Bezug auf die Herausforderungen, vor denen wir aufgrund der Klimakatastrophe und der Transformation des Energiesystems stehen, viel zu kurz. Es wird allerhöchste Zeit für Konzepte und Lösungsvorschläge für die Umsetzung und Integration von Kombikraftwerken mit intelligenten Mobilitätskonzepten!

Dietmar Geckeler, Inhaber denersol Strategie-und Technologieberatung

Der komplette Artikel wurde letzte Woche wurde auf der Webseite von pvmagazine veröffentlicht. Ihr könnt diesen hier nachlesen: https://www.pv-magazine.de/2018/02/22/was-technologieuebergreifende-ausschreibungen-von-photovoltaik-und-windkraftanlagen-mit-kostenlosem-oepnv-gemeinsam-haben

18.01.2018

Strombedarf von Autos mit Verbrennungsmotor

Statt der grundsätzlichen Fragestellung, ob der Individualverkehr im eigenen Auto die sinnvollste Art der Fortbewegung ist oder nicht, werden in den Medien vielmehr die großen Ankündigungen der Automobilindustrie bzgl. Elektro-Offensive sehr kontrovers diskutiert.

Dabei taucht neben dem (Schein-) Argument, dass die Herstellung der Akkus für Elektroautos bereits sehr viel Energie benötigt auch immer wieder die Sorge über den großen, zusätzlichen Strombedarf auf. Dieser steige bei Umstieg auf Elektro-Autos extrem an. Das Verteilnetz sei außerdem nicht auf diese zusätzlichen Strommengen und -Leistungen ausgelegt. So immer wieder die Argumentation.

Die Tatsache, dass alleine die Herstellung von Kraftstoffen Benzin/Diesel sehr viel Energie (und vor allem auch Strom(!)) benötigt, wird in diesen Beiträgen meist sträflich vernachlässigt.

In diesem Zusammenhang hat sich Julian Affeldt in einem Artikel des Handelsblatt zum Thema Gedanken gemacht und Recherchen angestellt.

Zentrales Ergebnis: Alleine die Herstellung von Benzin und Diesel benötigt mehr als die Hälfte der Energie, die ein Elektroauto zum Fahren benötigt (bezogen auf Verbrauch von 16 kWh / 100 km und Benzinvebrauch 7 l/100 km)!

Schlussfolgerung: Bei Umstellung des kompletten Fuhrparks auf Strom würde in Deutschland der zusätzliche Strombedarf deutlich weniger ansteigen, da ein Großteil des Zusatzbedarfs durch Wegfall des Energiebedarfs der Treibstoffherstellung kompensiert würde.

Hier findet Ihr den lesenswerten Artikel:

https://edison.handelsblatt.com/e-hub/so-viel-strom-brauchen-autos-mit-verbrennungsmotor/20826274.html?ticket=ST-3126479-RPnRMUQLJ7LbcbcCkGCH-ap3

15.01.2018

SPD und Union beerdigen bereits in den Sondierungen das Klimaziel 2020

Das deutsche Klimaziel 2020 ist bereits in den Sondierungsgesprächen (!) praktisch beerdigt worden. Die im Sondierungspapier angekündigten Sonderausschreibungen für Solar und Wind sind in Wahrheit eher als Beruhigungspillen zu verstehen (und außerdem an die Voraussetzung der "Aufnahmefähigkeit" der Netze" geknüpft und von daher zu jeder Zeit wieder revidierbar. Denn was bedeutet die "Aufnahmefähigkeit der Netze"? Wie definiert sich diese? Etwa, dass keine Bau-/Fördergenehmigung erteilt wird, sollte der Netzbetreiber auch nur den minimalsten "Netzausbau" zum Anschluss der Anlage betreiben müssen? Dass die vorhandenen Netze ausreichen müssen? Hier gibt es noch viel Klärungsbedarf.

Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) hat zu diesem Thema einen kritischen Beitrag veröffentlicht und spricht klar von "Abkehr von Klimazielen und Marginalisierung der Erneuerbaren": http://www.dgs.de/news/en-detail/120118-antworten-auf-die-abkehr-von-klimazielen-und-marginalisierung-der-erneuerbaren

Sicher ist dieser Beitrag etwas einseitig und interpretiert auch einseitig, aber aus den bisherigen Erfahrungen der letzten 10 Jahre mit den handelnden Politikern ist die Position und die Schilderung im Artikel des DGS nicht wirklich abwegig, leider.

Abgesehen davon, wo bleiben die Themen Verkehrswende, Wärmewende und vor allem die Chancen für den (exportorientierten) Wirtschaftsstandort Deutschland durch ein kraftvolles Voranbringen der Transformation unseres Energiesystems? Wo ist das klare Bekenntnis zum Thema Speicher als 4. Säule des Energiesystems? Stattdessen teilweise ähnlich schwammige Aussagen wie vor vier Jahren im Koalitionsvertrag.

Ich bin zwar von Grunde auf Optimist, aber nach diesen Sondierungsgesprächen bin ich noch stärker überzeugt: Die Menschen und die Wirtschaft müssen die Transformation des Energiesystems wieder viel stärker in die Hand nehmen! Zurecht sagt Sabine Nallinger von der Stiftung 2 Grad: "Die Zaghaftigkeit und Mutlosigkeit von Union und SPD zeigt, dass die Wirtschaft nicht auf die Politik warten darf, wenn es darum geht, beim Klimaschutz voranzukommen und so die Innovationskraft zu stärken, die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit und die Modernisierung der deutschen Wirtschaft sicherzustellen.“

Packen wir es gemeinsam an!

09.01.2018

Die Klimaversager

Dieser Artikel ist so ziemlich das Beste, was ich in letzter Zeit zum Thema gelesen habe. Er fasst in der Kürze das Versagen zusammen, benennt die Verantwortlichen und legt den Finger genau in die Wunden, die den Verantwortlichen richtig wehtun. Wenn das Thema an sich nicht so traurig wäre, so gratuliere ich zumindest dem Autor für den exzellenten Artikel in der Süddeutschen:

http://www.sueddeutsche.de/politik/sondierungen-die-klimaversager-1.3818418

Zentral sind diese Aussagen:

Zitat:

"Die Emissionen aus dem Verkehr sind heute fast so hoch wie zu Beginn der Neunzigerjahre. Chapeau!

Bei der Wärme könnten Steueranreize helfen, etwa für den Einbau klimafreundlicher Heizungen. Diese Erkenntnis hatten schon zwei Koalitionen. Doch stets versandete das Projekt im kleinlichen Geschacher zwischen Bund und Ländern. Das Ergebnis: Millionen Deutsche haben keinen Anreiz, ihre Gebäude zu sanieren. Heizöl und -gas sind schließlich billig.

Also verlegten sich Union und SPD auf den Ausbau erneuerbarer Energien. An sich ist das eine gute Idee, schließlich ließe sich so tatsächlich ein klimafreundliches Stromsystem aufbauen. Nur von der anderen Seite der sogenannten Energiewende wollten sie nichts wissen: Das wäre der schrittweise Abschied von fossilen Kraftwerken. Die erzeugen auch im Jahr 2018 fleißig CO₂."

Zitat Ende.

22.11.2017

Unsere Webseite ist online!

Heute ist es endlich soweit. Wir veröffentlichen unsere neue Webseite. Viel Spass beim Entdecken und Lesen!

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